Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

 

Sehr geehrte Reitgäste!

Die nachfolgenden Reisebedingungen werden Inhalt des zwischen uns, Weserberglandreiter Andreas Bohne, Plönhagen 1, in 31832 Springe, nachstehend “RV” abgekürzt, und jedem einzelnen Wanderritt -Teilnehmer, im Falle der Buchung zustande kommenden Reisevertrages. Lesen Sie diese Bedingungen daher bitte sorgfältig.

Außerdem weise ich ausdrücklich auf die Reiterinformationen auf unserer Internetseite hin.

 

1. Reisevertragsabschluss
Mit der Anmeldung bietet der Reiter dem RV den Abschluss des Reisevertrages auf der Grundlage der jeweiligen Reiseausschreibung, der Hinweise zur Reise und dieser Allgemeinen Reisebedingungen verbindlich an. Die Anmeldung erfolgt mündlich, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail.

Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von mindestens einem Erziehungs-berechtigten zu unterschreiben.

Der Vertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung des Kunden und erfolgter Buchungsbestätigung durch den RV zustande. Dies kann schriftlich oder per Email erfolgen.

 

2. Die Zahlung und Gutschein
Nach Vertragsabschluss ist eine Buchungspauschale zu entrichten welche auf den Rittpreis angerechnet wird. Der um die Buchungspauschale reduzierte Rittpreis ist bei Antritt des Rittes fällig und in bar zu entrichten.

Unser Geschenkgutschein wird ausschließlich gegen Vorkasse versandt. Der Gutschein verfällt nicht!  Der Gutschein ist übertragbar. Eine Erstattung des Gutscheinwertes erfogt nur bei Erlöschen des Betriebes.

 

3. Preise und Leistungen 

Es gelten die Preise die der RV in seiner Rittbeschreibung dem Kunden mitteilt. Der RV kann vor Vertragsschluss vom Prospekt abweichende Änderungen des Reisepreises erklären. Der Kunde ist vor der Buchung auf die erklärten Änderungen rechtzeitig hinzuweisen.
Wird auf Wunsch des Kunden ein individueller Rittablauf zusammengestellt, so ergibt sich die Leistungsverpflichtung des RV ausschließlich aus einem entsprechenden konkreten Angebot an den Kunden in Verbindung mit der jeweiligen Buchungsbestätigung.

 

4. Leistungsänderungen nach Vertragsabschluss

Nach Vertragsschluss notwendige Änderungen wesentlicher Leistungen, die der RV nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt hat, sind nur gestattet soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt des Rittes nicht beeinträchtigen.

5. Reiserücktritt, Umbuchungen, Ersatzpersonen
Der Kunde kann jederzeit vor dem Rittbeginn von diesem zurücktreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim RV. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
Tritt der Kunde vom Vertrag zurück, so verliert der RV den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Der RV kann aber nach § 651 BGB eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug der vom RV ersparten Aufwendungen. Der RV kann diesen Anspruch konkret oder pauschalisiert berechnen. Der RV kann eine pauschalierte Entschädigung in Prozent des Reisepreises wie folgt verlangen:

bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 10 %
vom 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt: 25 %
vom 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 50 %
vom 14. bis 1. Tag vor Reiseantritt 75 %
und bei Nichtanreise 90 %

Es steht dem Kunden frei dem RV nachzuweisen, dass ein Schaden überhaupt nicht bzw. in wesentlich niedrigerer Höhe als in der Pauschale entstanden ist. In jedem Fall empfiehlt der RV den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

Soll auf Wunsch des Kunden nach der Buchung des Rittes eine Umbuchung vorgenommen werden, kann der RV eine Umbuchungsgebühr von 25,- Euro pro Teilnehmer erheben. Ein rechtlicher Anspruch des Kunden auf Umbuchungen besteht nicht. Umbuchungen sind ausschließlich bis zum 30. Tag vor Reiseantritt möglich.

Der Kunde kann bis zum Reisebeginn einen Ersatzreiter stellen, der an seiner Stelle in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt und den er dem RV zuvor bekannt zu geben hat. Der RV kann dem Eintritt des Ersatzreiters widersprechen, wenn dieser den erforderlichen reiterlichen Fähigkeiten nicht entspricht oder andere wichtige Gründe gegen die Teilnahme des Ersatzreiters sprechen. Der in den Vertrag eintretende Ersatzreiter und der ursprüngliche Kunde haften gegenüber dem RV gesamtschuldnerisch für den Rittpreis und sämtliche durch den Eintritt des Ersatzreiters entstehende Mehrkosten.

 

6. Haftung für private Pferde

Ein Kunde der mit seinem privaten Pferd an einem Ritt des RV teilnimmt, haftet grundsätzlich für alle Schäden, die dieses Pferd gegenüber dem RV, anderen Teilnehmern oder Dritten verursacht. Dies gilt auch für Pferde, die sich der Kunde für den Zweck der Teilnahme am Ritt des RV’s von einem Dritten geliehen hat. Der Kunde verpflichtet sich, für sein selbstgestelltes Pferd eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

 

7. Abbruch der Rittes durch Kunden mit eigenem Pferd

Muss ein Kunde mit eigenem Pferd den Ritt abbrechen, weil sein eigenes Pferd nicht mehr in der Verfassung ist, den Ritt bis zum Ende absolvieren zu können, so kann der Kunde keine Entschädigung oder Erstattung des Rittpreises, auch nicht anteilig gegenüber dem RV geltend machen. Der Kunde ist selbst für seinen Rücktransport und den seines Pferdes verantwortlich und muss die Kosten hierfür selbst tragen.

 

8. Rücktritt durch den RV
Der RV kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend erstattet.

Der RV kann auch dann vom Vertrag zurücktreten, wenn die Witterungsbedingungen sich kurzfristig derart verschlechtert haben, dass eine Gefährdung für Leib und Leben der Kunden zu befürchten ist. Dies gilt insbesondere bei zu erwartenden Starkwindereignissen ab der Windstärke 8, oder anderen unvorhersehbaren unwetterartigen Witterungsereignissen. Im Falle eines Abbruchs eines schon begonnenen Rittes durch den RV erstattet der RV dem Kunden anteilig die Reisekosten und sorgt für den Rücktransport des Kunden zum Ausgangspunkt des Rittes.

 

9. Obliegenheiten des Kunden, Abhilfe, Fristsetzung vor Kündigung des Kunden
Der Kunde hat auftretende Mängel unverzüglich dem Rittführer anzuzeigen und diesen innerhalb angemessener Frist um Abhilfe zu ersuchen. Unterlässt es der Kunde schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Der Rittführer kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Rittführer kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt.
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Rittführer innerhalb einer vom Kunden für die Abhilfe zu setzenden, angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen, wobei aus Beweisgründen die schriftliche Erklärung empfohlen wird.

 

10. Ausschluss von Ansprüchen, Anzeigefristen, Verjährung, Abtretungsverbot
Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem RV unter der unten genannten Adresse geltend zu machen. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist oder wenn es sich um deliktische Ansprüche wegen eines Personenschadens oder eines Schadens, der auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des RV oder einer vorsätzlichen oder einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines Erfüllungsgehilfen oder eines Vertreters des RV beruht, handelt.

Gepäckschäden oder Gepäckverlust sind unabhängig davon binnen 7 Tage anzuzeigen, wobei empfohlen wird den Verlust unverzüglich an Ort und Stelle geltend zu machen.

Die Abtretung von Ansprüchen gegen den RV ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht unter Familienangehörigen.

 

11. Datenschutz
Die persönlichen Daten des Kunden werden vom RV elektronisch verarbeitet. Der RV hält bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des Bundesdatenschutz-gesetzes ein.

 

12. Anwendung deutschen Rechtes, Sonstiges
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge. Auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Kunden und dem RV findet aus-schließlich deutsches Recht Anwendung. Der RV kann an seinem Sitz verklagt werden.
Der RV kann den Kunden an dessen Wohnsitz verklagen. Soweit der Kunde Kaufmann oder juristische Person des privaten oder des öffentlichen Rechtes oder eine Person ist, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland hat, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des RVs vereinbart.

 

13. Der Reiseveranstalter  

     (Weserberglandreiter) Andreas Bohne, Plönhagen 1, 31832 Springe